PD4-E/EB Modbus TCP Online-Handbuch

Konfiguration über Modbus TCP

Diese Steuerung ist mit einer Modbus TCP-Schnittstelle ausgestattet. Die Nachrichten werden alle über TCP an den Port 502 der Steuerung geschickt, es wird nur eine Verbindung unterstützt. Eine CRC (wie es bei Modbus RTU benutzt wird) entfällt.

Die I/O-Daten mit den ggf. vorkonfigurierten Antriebsgrößen (siehe Prozessdatenobjekte (PDO)) können mit den Standard Modbus-Funktionscodes gesendet werden. Um aber eigene I/O-Daten zu konfigurieren, muss der Funktionscode 2Bh (CAN Encapsulation) vom Modbus-Master unterstützt werden, damit die Parameter unabhängig vom Prozessabbild gelesen und beschrieben werden können.

Wenn der Master diesen Funktionscode nicht unterstützt, kann über das Plug & Drive Studio die Konfiguration des I/O-Abbildes durchgeführt und gespeichert werden sodass der Master dann über die Standard-Modbus-Funktionscodes auf die Daten zugreifen kann.

Lesen Sie das Kapitel Modbus TCP für weitere Details.

Kommunikation aufbauen

Vor der Inbetriebnahme wird empfohlen, das Kapitel Anschlussbelegung durchzulesen.

  1. Schließen Sie die Versorgungsspannung an den Stecker X3 (siehe Kapitel Stecker X3 - Spannungsversorgung) an.
  2. Verbinden Sie den Modbus-Master mit dem Anschluss X1 der Steuerung (siehe Kapitel Stecker X1 - Modbus TCP).
  3. Zum Testen der Schnittstelle senden Sie die Bytes 00 00 00 00 00 0D 00 2B 0D 00 00 01 60 41 00 00 00 00 02 an die Steuerung (eine detaillierte Beschreibung der Modbus-Funktionscodes finden Sie im Kapitel Modbus TCP).
    Das Statusword (6041h) wurde ausgelesen, Sie erhalten diese Antwort: 00 00 00 00 0F 00 2B 0D 00 00 01 60 41 00 00 00 00 XX XX 06.
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