PD4-E/EB ModbusRTU Online-Handbuch

Anschlussbelegung

Übersicht

Stecker Funktion
X1 Modbus RTU IN
X2 Modbus RTU OUT
X3 Spannungsversorgung
X4 Ein-/Ausgänge und externe Logikversorgung
L1 Betriebs-LED, siehe Kapitel Betriebs-LED
S1 Hex-Codierschalter für Slave-Adresse und Baudrate
S2 150 Ohm Terminierungswiderstand (Schalter auf ON)

Stecker X1 - Modbus RTU (RS-485) IN

Anschluss für Modbus RTU. Stecker-Typ: M12, 5-polig, A-kodiert, male

Pin Funktion Bemerkung
1 n.c. Mit PIN 1 von X2 intern verbunden
2 RS-485-  
3 COMMON GND galvanisch getrennt von dem GND der Hauptversorgung und der Ein-/Ausgänge
4 RS-485+  
5 n.c.  

Leitungspolarisation RS-485

Anmerkung: Die Steuerung ist nicht mit einer Leitungspolarisation ausgestattet und erwartet, dass das Master Gerät eine besitzt.
Sollte das Master Gerät am Bus von sich aus keine Leitungspolarisation besitzen, muss ein Widerstandspaar an die symmetrischen RS-485 Leitungen angebracht werden:
  • Ein Pull-Up Widerstand zu einer 5V Spannung auf RS-485+ (D1) Leitung
  • Ein Pull-Down Widerstand zu Masse (GND) auf der RS-485- (D0) Leitung
Der Wert dieser Widerstände muss zwischen 450 Ohm und 650 Ohm liegen. Ein 650 Ohm Widerstand erlaubt eine höhere Anzahl an Geräten am Bus.

In diesem Fall muss eine Leitungspolarisation an einer Stelle für den gesamten seriellen Bus angebracht werden. Generell sollte dieser Punkt an dem Master Gerät oder seinem Anschluss sein. Alle anderen Geräte müssen dann keine Leitungspolarisation mehr umsetzen.

Stecker X2 - Modbus RTU (RS-485) OUT

Anschluss für Modbus RTU. Stecker-Typ: M12, 5-polig, A-kodiert, female

Pin Funktion Bemerkung
1 n.c. Mit PIN 1 von X1 intern verbunden
2 RS-485-  
3 COMMON GND galvanisch getrennt von dem GND der Hauptversorgung und der Ein-/Ausgänge
4 RS-485+  
5 n.c.  

Leitungspolarisation RS-485

Anmerkung: Die Steuerung ist nicht mit einer Leitungspolarisation ausgestattet und erwartet, dass das Master Gerät eine besitzt.
Sollte das Master Gerät am Bus von sich aus keine Leitungspolarisation besitzen, muss ein Widerstandspaar an die symmetrischen RS-485 Leitungen angebracht werden:
  • Ein Pull-Up Widerstand zu einer 5V Spannung auf RS-485+ (D1) Leitung
  • Ein Pull-Down Widerstand zu Masse (GND) auf der RS-485- (D0) Leitung
Der Wert dieser Widerstände muss zwischen 450 Ohm und 650 Ohm liegen. Ein 650 Ohm Widerstand erlaubt eine höhere Anzahl an Geräten am Bus.

In diesem Fall muss eine Leitungspolarisation an einer Stelle für den gesamten seriellen Bus angebracht werden. Generell sollte dieser Punkt an dem Master Gerät oder seinem Anschluss sein. Alle anderen Geräte müssen dann keine Leitungspolarisation mehr umsetzen.

Stecker X3 - Spannungsversorgung

Anschluss für die Hauptversorgung. Stecker-Typ: M12, 5-polig, B-kodiert, male

Spannungsquelle

Die Betriebs- oder Versorgungsspannung liefert eine Batterie, ein Transformator mit Gleichrichtung und Siebung, oder ein Schaltnetzteil.

Note:
  • EMV: Bei einer DC-Stromversorgungsleitung mit einer Länge von >30 m oder Verwendung des Motors an einem DC-Bus sind zusätzliche Entstör- und Schutzmaßnahmen notwendig.
  • Ein EMI-Filter ist in die DC-Zuleitung mit möglichst geringem Abstand zur Steuerung/Motor einzufügen.
  • Lange Daten- oder Versorgungsleitungen sind durch Ferrite zu führen.

Pin-Belegung

Pin Funktion Bemerkung
1 +Ub 12 - 48 V DC ±5%
2 +Ub 12 - 48 V DC ±5%
3 GND  
4 GND  
5 n.c. nicht benutzt

Zulässige Betriebsspannung

Die maximale Betriebsspannung beträgt 51,5 V DC. Steigt die Eingangsspannung der Steuerung über diesen Schwellwert, wird der Motor abgeschaltet und ein Fehler ausgelöst. Ab 50,5 V wird die integrierte Ballast-Schaltung (3 W Leistung) aktiviert.

Die minimale Betriebsspannung beträgt 10 V DC. Fällt die Eingangsspannung der Steuerung unter diesen Schwellwert, wird der Motor abgeschaltet und ein Fehler ausgelöst.

An die Versorgungsspannung muss ein Ladekondensator von mindestens 4700 µF / 50 V (ca. 1000 µF pro Ampere Nennstrom) angeschlossen sein, um ein Überschreiten der zulässigen Betriebsspannung (z.B. beim Bremsvorgang) zu vermeiden.

Stecker X4 - Ein-/Ausgänge und externe Logikversorgung

Anschluss für die digitalen und analogen Ein-/Ausgänge und die externe Logikversorgung. Stecker-Typ: M12, 12-polig, A-kodiert, male

Pin Funktion Bemerkung
1 GND  
2 Digitaler Eingang 1 5 V / 24 V Signal, umschaltbar per Software mit Objekt 3240h, max. 1 MHz
3 Digitaler Eingang 2 5 V / 24 V Signal, umschaltbar per Software mit Objekt 3240h, max. 1 MHz
4 Digitaler Eingang 3 5 V / 24 V Signal, umschaltbar per Software mit Objekt 3240h, max. 1 MHz
5 Digitaler Eingang 4 5 V / 24 V Signal, umschaltbar per Software mit Objekt 3240h, max. 1 MHz
6 Digitaler Eingang 5 5 V / 24 V Signal, umschaltbar per Software mit Objekt 3240h, max. 1 MHz
7 Digitaler Eingang 6 5 V / 24 V Signal, umschaltbar per Software mit Objekt 3240h, max. 1 MHz
8 Analoger Eingang 10 Bit, 0 V…+10 V oder 0…20 mA, umschaltbar per Software mit Objekt 3221h
9 Digitaler Ausgang 1 Digitalausgang, Open-Drain, max. 24 V / 100 mA
10 Digitaler Ausgang 2 Digitalausgang, Open-Drain, max. 24 V / 100 mA
11 Spannungsausgang +5 V, max. 100 mA
12 +UB Logic +24 V DC, Eingangsspannung für die Logikversorgung, Stromverbrauch: ca. 39 mA
Note: Die Wicklungen des Motors werden nicht von der Logikversorgung versorgt.

Sie können in 4015h die alternative Funktion der digitalen Eingänge aktivieren, die für die speziellen Fahrmodi verwendet wird. Siehe Kapitel Spezielle Fahrmodi (Takt-Richtung und Analog-Drehzahl).

Wenn Sie das 3240h:07h auf den Wert "1" setzen, stehen Ihnen, anstatt sechs single-ended, drei differentielle Eingänge zur Verfügung.

Die folgende Tabelle zeigt alle möglichen Kombinationen:

Pin Basisfunktion Alternative Funktion
Single-ended Differenziell Single-ended Differenziell
2 Eingang 1 - Eingang 1 Freigabe -Freigabe
3 Eingang 2/ Richtungseingang im Takt-Richtungs Modus + Eingang 1 Richtung Freigabe
4 Eingang 3 / Takteingang im Takt-Richtungs Modus -Eingang 2/- Richtungseingang im Takt-Richtungs Modus Takt -Richtung
5 Eingang 4 + Eingang 2/ + Richtungseingang im Takt-Richtungs Modus Digitaler Eingang 4 Richtung
6 Eingang 5 - Eingang 3 / - Takteingang im Takt-Richtungs Modus Digitaler Eingang 5 -Takt
7 Eingang 6 +Eingang 3 / + Takteingang im Takt-Richtungs Modus Digitaler Eingang 6 Takt
Für Eingang 1 bis 6 gelten folgende Schaltschwellen:
Max. Spannung Schaltschwellen
sicheres Einschalten sicheres Ausschalten
5 V 4,09 V 0,95 V
24 V 14,74 V 3,78 V

Schalter S1 - Hex-Codierschalter für Slave-Adresse und Baudrate

Über den Drehschalter S1 kann die Quelle für die Slave-Adresse und die Baudrate eingestellt werden. Siehe Kapitel Kommunikationseinstellungen.

Schalter S2 - 150 Ohm Terminierungswiderstand

Der DIP-Schalter S2 schaltet die Terminierung von 150 Ohm zwischen RS-485+ und RS-485- zu (DIP-Schalter auf "ON", links) oder ab.

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